Rezensent Joachim Käppner empfiehlt das Buch von Matthias Brandt, das der Schauspieler auf Grundlage seiner Rede zum Gedenktag des gescheiterten Attentats auf Hitler verfasste. Laut Käppner ist es ein sehr persönliches Plädoyer geworden für Rechtstaatlichkeit und Demokratie und das Nein-Sagen gegen die Sprachverrohung und den Rechtspopulismus. Indem Brandt sich seiner Eltern erinnert, antifaschistische Widerstandskämpfer alle beide, verortet er sich selbst und schafft sich einen Standpunkt, erläutert Käppner. Lohnende Lektüre für alle Demokraten im Schockzustand und auch für diejenigen Konservativen, die sich der AfD annähern.