Rezensentin Sylvia Staude empfiehlt den neuen Roman von John Grisham als Antidot zu Welsh-Huggins' "The Mailman". Anders als Welsh-Huggins benötigt Grisham keine Cliffhanger oder Action, um den Leser zu fesseln, meint Staude. Grishams "gemächlich" erzählte Story um einen (fast) rechtschaffenen, aber trotzdem nicht sonderlich sympathischen Anwalt, der unter Mordverdacht gerät, als seine millionenschwere hochbetagte Mandantin stirbt, ist gut aufgrund von Detailreichtum und Sorgfalt, beteuert Staude. Wie oft bei Grisham ist laut Rezensentin einiges zu lernen über den Anwaltsberuf, juristische Feinheiten und Fehlurteile.