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- Diplomica Verlag
- 2008
- Taschenbuch
- 104 Seiten
- ISBN 9783836661942
Die Geschichte des jüdischen Unternehmens M. Kempinski & Co., Berliner Traditionsbetrieb und Namensgeber des weltberühmten Hotelkonzerns, ist bislang noch weitgehend unbekannt. Zunächst eine Weinhandlung, gelang es den Kempinskis ihr Geschäft in der Gründerzeit zu einem der führenden Gastronomiebetriebe Berlin auszubauen. "Kempinski", das war der Inbegriff für gehobene Gastronomie in der noch jungen Hauptstadt. Die Eröffnung des "Haus Vaterland" am Potsdamer Platz im Jahr 1929 schließlich war der Gipfel des Erfolgs und setzte neue Maßstäbe: ein Restaurantgroßbetrieb, der in zehn Themensälen Erlebnisgastronomie für ein Massenpublikum bot und 3.500 Gäste bewirten konnte. Doch was Rezession und Wirtschaftskrise nicht erreichen konnten, besorgen anschließend die Nationalsozialisten: anhaltende Boykotte sowie die wirtschaftliche
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