- Wallstein Verlag GmbH
- 2025
- Gebunden
- 264 Seiten
- ISBN 9783835358706
Hat die Philologie als »selbst geformtes Leben« (Auerbach) eine ganz eigene Beziehung zur Welt? Ja, sagt das vorliegende Buch – im Rückgang auf grundlegende philologische Ansätze des 20. Jahrhunderts.
Oft hat sich die Philologie mit Weltliteraturen und Welterzeugungen beschäftigt. Selten aber mit der Frage ihres eigenen Weltbezuges. Ist dieser ein genuiner? Gibt es eine »Weltwirklichkeit« der Philologie? Wie weit geht ihre Weltvergessenheit? Lässt sich Philologie heute neu auf der Basis ihrer Welthaftigkeit denken? Das Buch reicht über die Einzeldisziplin hinaus, indem es eine wissenschaftsgeschichtliche Versuchsanordnung bildet: bedeutende Vertreter verschiedener philologischer Richtungen der Moderne, der klassische Philologe Ludwig Traube, der Sprachwissenschaftler Eduard Sievers, der Geistesgeschichtler Rudolf Unger,
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