Für statistische Zwecke und um bestmögliche Funktionalität zu bieten, speichert diese Website Cookies auf Ihrem Gerät. Das Speichern von Cookies kann in den Browser-Einstellungen deaktiviert werden. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Cookie akzeptieren
Wolf Gruner. Die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren - Lokale Initiativen, zentrale Entscheidungen, jüdische Antworten 1939-1945. Wallstein, 2016.

Wolf Gruner

Die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren

Lokale Initiativen, zentrale Entscheidungen, jüdische Antworten 1939-1945
  • Wallstein Verlag
  • 2016
  • Gebunden
  • 350 Seiten
  • ISBN 9783835319103
Von den über 118.000 im März 1939 in Böhmen und Mähren lebenden Juden konnten bis Oktober 1941 nur etwa 25.000 flüchten. Seit der Errichtung des Protektorats radikalisierten tschechische und deutsche Behörden die antijüdische Politik. Sie beraubten die Juden ihres Eigentums, ghettoisierten sie, zogen sie zur Zwangsarbeit heran und deportierten sie schließlich nach Theresienstadt, bevor viele von dort in die Vernichtungslager verschleppt wurden. Rund 80.000 tschechische Juden fielen dem Holocaust zum Opfer. Wolf Gruner zeigt, dass die Politik nicht allein von Berlin aus gesteuert, sondern oft auch von der tschechischen Regierung oder lokalen Behörden vorangetrieben wurde. Prager Initiativen beförderten, wie in der Frage der Kennzeichnung der Juden
Mehr Weniger
1941, sogar zentrale Entscheidungen im Deutschen Reich oder anderen besetzten Gebieten. Das Protektorat nimmt damit eine bisher verkannte wichtige Zwischenstellung in der Radikalisierung der antijüdischen Politik ein.

Auf Lager

Ähnliche Bücher mehr