- Gabler Verlag
- 2007
- Taschenbuch
- 232 Seiten
- ISBN 9783834901071
Die Netzökonomie liefert das mikroökonomische Instrumentarium zur Analyse von Wirtschaftssektoren, in denen Größen- und Verbundvorteile eine wichtige Rolle spielen. Typische Netzsektoren sind unter anderem Branchen, deren Produkte auf Grundlage physischer Leitungsinfrastrukturen erstellt werden (Gas, Wasser, Elektrizität, Telekommunikation) oder Verkehrssektoren (Bahnverkehr, Luftverkehr, ÖPNV). Dieses Buch zeigt, dass die Öffnung von Netzsektoren für den Wettbewerb zu gesamtwirtschaftlichen Ergebnisverbesserungen führt. Dazu muss die Marktöffnung allerdings in einen geeigneten wettbewerbspolitischen Rahmen eingebunden sein. Die Netzökonomie hilft in diesem Zusammenhang, eine Vielzahl aktueller Fragen zu beantworten, z. B.: In welchen Teilbereichen eines Netzsektors ist Wettbewerb funktionsfähig und wo ist der Missbrauch von Marktmacht zu erwarten? Unter welchen Bedingungen kann Marktmacht aus
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den regulierten Bereichen in wettbewerbsfähige Bereiche übertragen werden und damit den Wettbewerb dort verzerren? Wann und zu welchen Bedingungen muss der Eigentümer eines Netzes anderen Marktteilnehmern Zugang zu seinen Einrichtungen gewähren? Zahlreiche aktuelle Praxisbeispiele veranschaulichen die einzelnen Themenfelder. Durch Übungsaufgaben am jeweiligen Kapitelende kann der Leser sein erworbenes Wissen selbstständig überprüfen.
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