Judith Wagner
Schmerz und seine Grenzen
- Königshausen & Neumann
- 2025
- Taschenbuch
- 202 Seiten
- ISBN 9783826091681
Chronische Schmerzen stellen weltweit ein signifikantes sozialmedizinisches Problem mit hohen Folgekosten dar. Der Schmerz ist ein subjektives, kontextabhängiges, damit aber auch modifizierbares Phänomen, das in seiner Ausprägung und Gestalt der bewussten und unbewussten Interpretation durch das Individuum unterliegt. Diese Komplexität macht offensichtlich, dass die empirischen medizinischen Wissenschaften alleine nicht alle Aspekte von Schmerzen erklären können. In diesem Text soll daher eine Charakterisierung des Schmerzes unter Einbeziehung einer philosophischen – phänomenologisch und enaktivistisch geprägten – aber auch neurowissenschaftlichen Perspektive angestrebt werden. Als Leitstruktur dieser Betrachtung dient das Konzept der leiblichen Grenze. Anhand dieser interdisziplinären Herangehensweise soll aufgezeigt werden, dass Schmerz die Ausbildung des autonom in seine phänomenologische
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