Stefan Oehm
Warum uns die Worte fehlen, wenn wir sie nicht gebrauchen
- Königshausen & Neumann
- 2023
- Taschenbuch
- 386 Seiten
- ISBN 9783826084690
Gefangen in unserer dinghaften Weltkonzeption scheitern wir regelmäßig bei dem Versuch, die Werke transitorischer Künste, zu denen auch, so unsere These, sprachlich verfasste Werke gehören, ontologisch adäquat zu bestimmen. Triviale Schlussfolgerungen werden nicht gezogen. Animistische, den eigentlichen Sachverhalt verschleiernde Redeweisen gaukeln präzise Beschreibungen vor. Die Auffassung, Nichtexistentes könne Existierendes determinieren, löst wider Erwarten kein verständnisloses Kopfschütteln aus. Ebenso wenig die Annahme, Abstrakta seien den Konkreta vorgängig. Bei unserem Bemühen um eine ontologische Revision des Werkbegriffs sowie um eine systematische Differenzierung seiner Aggregatzustände und der produktiven, perzeptiven und rezeptiven Aspekte setzen wir uns in dieser sprachkritischen Untersuchung mit relevanten kunstphilosophischen Positionen auseinander. Uns wird das Konzept der
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