- Königshausen & Neumann
- 2024
- Taschenbuch
- 333 Seiten
- ISBN 9783826079177
Der Flaneur gilt auch heute noch als Leser des Urbanen und Kommentator des großstädtischen Lebens. Bereits in den Schriften von Walter Benjamin ist der Flaneur jedoch nicht bloß der Zeichenleser, der die Großstadterfahrung in die Literatur überführt, sondern auch die Inkarnation des modernen, urbanen Subjekts. In postmodernen Megacities, Metropolregionen und urbanen Ballungsräumen gewinnt die Frage nach dem identitätsstiftenden Potential des Raumes erneut an Gewicht. Dies macht eine Bestandsaufnahme nötig: Welche Subjektvorstellungen finden in gegenwärtigen Flaneurliteraturen ihre Darstellung? Die vorliegende Studie zeigt, dass das postmoderne urbane Subjekt in zeitgenössischen literarischen Flanerien als hybride Konstruktion inszeniert wird, der nur momentweise nachgespürt und die nur in der Schrift festgehalten
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