In dieser Kritik von Michael Rutschky macht der Ton die Tendenz. Man wird süffisant nennen dürfen, wie der Rezensent die deutsch-ostafrikanische Kolonial-Handlung hier eher vor- als ausführt, die sich um den Ersten Weltkrieg, dabei aber vor allem, wofür der Roman sehr plädiere, um den Sieg des Pazifismus dreht. Es gibt drei deutsche Protagonisten, die Schiffsbaufachleute Anton Rüter, Hermann Wendt und Rudolf Tellmann und einen Briten namens Geoffrey Spicer Simpson, den Rutschky konsequent Tommy nennt, und zwar, weil in ihm, aber auch sonst, die Kolportageromanklischees bei Alex Capus seiner Meinung nach fröhliche Urstände feiern. "Mild" scheint Rutschky der Humor, wahlweise auch "schal". Mehr als eine pikiert-spöttische Kritik hat der Rezensent dem Roman offenkundig nicht abgewinnen können.