Stephan Maus muss sich nach der Lektüre von Susanne Fröhlichs Buch mächtig abreagieren. Seine Besprechung ist einziger assoziativer Monolog, der sich ohne Punkt und Komma und mit viele Irrwegen von der neuen Frisur der Autorin über den persönlichen Feng-Shui-Berater ganz langsam bis zum Buch vorarbeitet. Das "Dingsda, äh Buch" handelt laut Maus davon, wie man "Kinder, Küche und Karriere" mit "Spaß, Spitzenfigur und Supersex" vereinbart. Maus will und kann das alles nicht ernst nehmen. Das merkt man jeder Zeile an. "Hey Sanne, altes Brabbel-Ich! Wie geil ist das denn?" Bitterböse fertigt der Rezensent Fröhlich ab, lobt mit triefender Ironie die sorgfältige sprachliche Überarbeitung und wünscht sich, mittlerweile im Sarkasmus schwimmend, noch mehr davon.