Auch in seinem neuesten Thriller schaffe Philip Kerr es wieder, historische Ereignisse und Fiktion gekonnt miteinander zu verweben, notiert Rezensent Tobias Gohlis mit Befriedigung. Den historischen Hintergrund bietet in diesem Roman das Treffen der Anti-Hitler-Koalition 1943 in Teheran, auf das vermutlich ein Anschlag geplant war. Kerr erfindet den Geheimdienstmitarbeiter Willard Meyer, der von Roosevelt mit nach Teheran genommen wird und dort den Anschlag verhindert. Diese Geschichte sei nicht nur äußerst spannend und mitreißend, sondern vermittle dem Leser auch einige philosophische Einsichten, meint der Rezensent. Denn der Protagonist komme mehr als einmal in moralische Dilemma-Situationen.