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Krall, Hanna. Die Untermieterin. Neue Kritik, Verl

Hanna Krall

Die Untermieterin

  • Neue Kritik, Verlag
  • 1986
  • Taschenbuch
  • 167 Seiten
  • ISBN 9783801502126
Übersetzung: Anna Leszczynska
Den Krieg als jüdisches Kind in Polen überlebt zu haben - versteckt auf der 'arischen' Seite - bedeutet ein jahrelanges Über-Leben in Angst und Fremdheit, ein ständiges Verdrängen von Trauer, die den Überlebenswillen zu unterhöhlen droht, eine schon automatisierte Wachsamkeit und Selbstbeherrschung. Von den Folgen dieses Überlebens handelt der autobiographische Roman Hanna Kralls. Die Untermieterin, das jüdische Mädchen Marta, das den Krieg in großen, häufig leeren Wohnungen verbracht hat, ist die eine Ich-Erzählerin des Romans. Die andere 'Maria' ist ihr alter ego. Real ist sie die Tochter der Familie, die Marta versteckt. In der Phantasie ist sie alles, was die 'Untermieterin' hätte sein können, wenn ihr
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nicht ein jüdisches Schicksal beschert worden wäre: eine Polin, die in der Tradition der polnischen Gesellschaft verwurzelt ist, die dazugehört. Der Roman Hanna Kralls ist nicht zufällig in der Zeit des intensivierten Nationalgefühls und des allgemeinen gesellschaftlichen Aufbruchs durch die Solidarnosc-Bewegung entstanden. Die Ereignisse haben bei der Autorin sowohl die alte Sehnsucht des Dazugehörens wie auch das Gefühl der Fremdheit gegenüber

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