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Alfred Hirsch. Recht auf Gewalt? - Spuren philosophischer Gewaltrechtfertigung nach Hobbes. Verlag Wilhelm Fink, 2004.

Alfred Hirsch

Recht auf Gewalt

Spuren philosophischer Gewaltrechtfertigung nach Hobbes.
  • Fink Wilhelm GmbH + Co.KG
  • 2004
  • Taschenbuch
  • 381 Seiten
  • ISBN 9783770538690
Gehörte Gewalt in vormoderner Zeit noch zu jenen sozialen und politischen Praktiken, die kaum einer Rechtfertigung bedurften, wird sie mit dem Aufkommen eines vernunft- und subjektzentrierten Denkens diskreditiert. Die sozialen und politischen Beziehungen der Menschen sollen zugunsten einer rationalen Einhegung und Monopolisierung von Gewalt von dieser selbst weitgehend befreit werden. In dieser neuzeitlichen Sinnstiftung von Gewalt als Rechtfertigungsdiskurs wird nunmehr die Priorität auf eine 'sinnvolle' Gewalt gelegt, die dabei zumeist als 'Gegen-Gewalt' gerechtfertigt wird. Auch im philosophischen Denken der Neuzeit nimmt Gewaltrechtfertigung eine vorrangige Stelle ein, was in erstaunlichem Maße auch für jene philosophischen Ansätze gilt, die sich explizit gewaltkritisch und dekonstruktiv entwerfen. Aber gerade darin
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zeigt sich, dass dem neuzeitlichen Diskurs der Gewaltrechtfertigung nicht durch bloße Absichtserklärungen zu entkommen ist, sondern dass es einer besonderen List bedarf, um nicht stets in seine Fallen zu geraten.

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