Rezensent Steffen Gnam staunt, wie gut sich Sarah Jäger in ihrem Roman über ein paar Teenager auf dem Sprung ins Leben in die Gefühlswelt der Jugendlichen einzufühlen vermag. Wenn sich die Freunde anlässlich der Abitursause gegenseitig die Dämonen austreiben, geht es laut Gnam nicht nur ehrlich zu, sondern auch bedrohlich. So manches Ungeheuer kommt da zum Vorschein, warnt der Rezensent, und vom Sterben der Illusionen erzählt Jäger auch. Aber eben auch von Hoffnung und Revolution. Ein klug komponiertes Jugendbuch übers Erwachsenwerden, meint er.