Eine "Art Schwarzes Märchen" hat die Autorin Tara M. Stringfellow veröffentlicht, schreibt die Rezensentin Katharina Granzin. Das Buch handelt von drei Generationen von schwarzen Frauen, die alle Gewalt von Männern erfahren. So zieht Mutter Hazel mit ihrer Tochter Miriam weg von ihrem gewalttätigen Mann nach Memphis, resümiert Granzin. Stringfellow schafft es, fährt die Kritikerin fort, in diesem Buch die Vielfalt, "wer wie hell oder wie dunkel ist", darzustellen, aber auch, wie dieser Fakt das ganze Leben ihrer Charaktere bestimmt. Alle männlichen Figuren und Weißen sind in diesem Buch gewalttätig und rassistisch, fällt der Rezensentin auf - mit Ausnahme des jüdischen Besitzers eines Lebensmittelladens. Insgesamt scheint der Debütroman Granzin aber sehr gut gefallen zu haben.