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Morales, Cristina. Leichte Sprache. Matthes & Seitz Verlag, 2022.

Cristina Morales

Leichte Sprache

  • Matthes und Seitz Berlin
  • 2022
  • 409 Seiten
  • ISBN 9783751800662
Aus dem Spanischen von Friederike von Criegern. Leichte Sprache erzählt die Geschichte von vier Frauen, die mit der Diagnose einer geistigen Behinderung in einer betreuten Wohnung im gentrifizierten Barcelona leben. Nati beschreibt ihre Symptomatik als "Schiebetüren-Syndrom": Unter Druck verändert sich ihr Verhältnis zur Umwelt. Alle vier haben Lernschwierigkeiten. Marga ist Analphabetin und sexuell überaus aktiv, Àngels stottert, Patri hat Logorrhö. In integrativen Tanzgruppen und in der Hausbesetzerszene Barcelonas versuchen die Frauen, sich von der Bevormundung durch staatliche Einrichtungen und Justiz zu befreien und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. So scharfsinnig wie wütend demaskiert die Tänzerin Nati die Ideologie der nach den Vorstellungen der "neoliberalen Macho-Faschos" funktionierenden Gesellschaft,
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ihre Cousine Àngels entdeckt mit "leichter Sprache" ein Instrument der Teilhabe und verfasst ihre Lebensgeschichte auf WhatsApp mit erstaunlicher Poesie. Cristina Morales erzählt vom Leben dieser Frauen und montiert dabei Gerichtsakten, Protokolle der anarchistischen Okupas und ein Fanzine zu einem großen Roman.

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