Der Vater des Autors Felix Lee, Wenpo Lee, hat entscheidend dafür gesorgt, Volkswagen auf den chinesischen Markt zu bringen, lernt Rezensent Mark Siemons. Ende der 70er-Jahre hatte Lee, aus China stammend und dann für das Studium nach Deutschland gezogen, als Ingenieur im Wolfsburger VW-Werk eine Delegation aus China empfangen, bei der auch ein Minister anwesend war, den er davon überzeugen kann, dass die Volksrepublik nicht nur von Nutzfahrzeugen profitieren würde, verrät Siemons den Zusammenhang. Was dieses "Joint Venture", das den Autohersteller schnell zum Marktriesen in China werden lässt, für das Leben für die Familie Lee, aber auch für politisch-ökonomische Abhängigkeiten Deutschlands von der VR bedeutet, kann Lee für den Kritiker aufschlussreich und empathisch miteinander verknüpfen, sodass sich für ihn ein empfehlenswerter neuer Blickwinkel auf historische Entwicklungen und universelle Werte ergibt.