Diese Vollendung seines begonnenen Romans "Rodrigo Raubein" hätte Michael Ende gefallen, schwärmt Rezensentin Sylvia Schwab. Dass Wieland Freund mit Michael Ende befreundet war, dürfte dabei geholfen haben, dass die Kritikerin nicht mal einen Bruch zwischen den beiden Teilen erkennt. Und so liest sie amüsiert die Geschichte um den kleinen Knirps, der er sich einem vermeintlich bösen Raubritter, der sich bald als "sensibler Kakteenzüchter" entpuppt, als Knappe andient und manches Abenteuer erlebt. Den "Witz", die Farbe und die "verschmitzte Logik", mit denen Ende und Freund ihre kleinen Leser ansprechen, hätte sie sich allerdings auch von Regina Kehns Illustrationen gewünscht.