Lehmkuhl, Tobias. Keine von uns - Das Leben der Irmgard Keun. Rowohlt Berlin, 2026.

Tobias Lehmkuhl

Keine von uns

Das Leben der Irmgard Keun
  • Rowohlt Berlin
  • 2026
  • Gebunden
  • 304 Seiten
  • ISBN 9783737102209
Als Ereignis gilt Irmgard Keun, als sie 1931 die literarische Bühne betritt. Mit Mitte zwanzig wird sie über Nacht zum Star, schafft mit "Gilgi - eine von uns" oder "Das kunstseidene Mädchen" unvergessliche Frauenfiguren - doch dann übernehmen die Nazis die Macht. Keun emigriert nach Amsterdam, führt im Exil eine stürmische Beziehung mit Joseph Roth, pflegt Freundschaften mit Heinrich Mann und Stefan Zweig. 1940 kehrt sie rätselhafterweise zurück nach Deutschland, tauscht Exil gegen Perspektivlosigkeit. Nach dem Krieg porträtiert sie ihre Zeitgenossen mit ungebrochenem Witz und Scharfblick, ist befreundet mit Heinrich Böll - und kann als Autorin, überschattet von persönlichen Tragödien, doch nicht wieder richtig Fuß fassen. Jede der Staatsformen, in denen Irmgard
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Keun lebte, hat sie auf unvergleichliche Weise festgehalten: In ihrem Leben und Werk spiegeln sich die furiosen Zwanziger, die NS-Zeit, die BRD; Ruhm und Vergessen - bis sie ihre späte Wiederentdeckung in der Bundesrepublik erleben durfte. Tobias Lehmkuhl entfaltet Irmgard Keuns Biografie erstmals in ihrer ganzen Buntheit.

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