Rezensent Elmar Krekeler bewundert Steffen Kopetzkys Fähigkeit, moderne Geschichte in aufwendig gearbeitete, historisch-authentische Settings einzubetten - eine Technik, die Kopetzky lange vor den Machern amerikanischer Serien beherrscht habe, betont Krekeler. Inspiriert durch die aufwendige Recherche zu einem Vorgängerroman, so Krekeler, erzählt der Autor auch hier wieder bestens informiert die Geschichte eines Pockenausbruchs in der Eiffel 1962. Der Rezensent fühlt sich sofort wohl in der Welt, von Kopetzky sorgfältig mit "Infotainmentelementen" ausstaffiert, ohne damit das eigene Wissen zur Schau zu stellen, lobt Krekeler. "Alles lebt. Alles atmet. Alles bunt", resümiert er - und das ist für den Kritiker nicht Kolportage, sondern "einfach gute Literatur".