Vom Bankpalast zum Bundesbau
- Imhof Verlag
- 2025
- Gebunden
- 208 Seiten
- ISBN 9783731915218
Mit dem Aufstieg zur Kaiser- und Reichshauptstadt 1871 wuchs Berlin rasch zu einer europäischen Finanz- und Wirtschaftsmetropole heran. In der Friedrichstadt rund um die Behrenstraße formierte sich im Schatten des politischen „Machtzentrums Wilhelmstraße“ das Berliner Bankenviertel. Hier errichtete Wilhelm Martens für die Deutsche Bank als Geldinstitut von Weltrang eine palastartige Zentrale, die bis in die 1930er Jahre ständig erweitert wurde. Der Untergang des NS-Regimes besiegelte auch das Ende der Bank an diesem Standort. Die stark kriegszerstörten blockhaften Gebäude wurden vom „Bauhäusler“ Franz Ehrlich ab 1949 für das Innenministerium der neugegründeten DDR umgebaut und dabei durchgreifend „entdekoriert“. Die Zeitenwende 1989/90 mit der wiedervereinigten Hauptstadt Berlin ermöglichten KSP
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