Hessen, Rainer von. Wilhelms Schwäche für Ruinen - Anfänge des Historismus in den Bauten von Kurfürst Wilhelm I. von Hessen. Imhof Verlag, 2024.

Rainer von Hessen

Wilhelms Schwäche für Ruinen

Anfänge des Historismus in den Bauten von Kurfürst Wilhelm I. von Hessen
  • Imhof Verlag
  • 2024
  • Taschenbuch
  • 160 Seiten
  • ISBN 9783731914822
Herausgeber: Friedrich Freiherr Waitz von Eschen / Zweigverein Kassel Verein für Hessische Geschichte und Landeskunde 1834 e. V.

Kurfürst Wilhelm I. von Hessen (1743-1821) war trotz allgemeiner Sparsamkeit ein sehr baufreudiger Fürst, der zudem über die dafür notwendigen personellen und finanziellen Mittel verfügte. Neben Kurbädern (Hanau-Wilhelmsbad, Gesundbrunnen bei Hofgeismar und Nenndorf) sowie Schlossbauten und Parkanlagen (Wilhelmshöhe bei Kassel) faszinierten ihn vor allem künstliche Ruinen, die er in Hanau-Wilhelmsbad, im Park Wilhelmshöhe und im Park von Wilhelmsthal bei Kassel errichten ließ. Alle Entwürfe und Planungen gestaltete er persönlich intensiv mit. Die revolutionären Ereignisse seiner Zeit beeinflussten und wandelten zugleich den Blick seiner Zeitgenossen auf diese Bauten. Ziel des Bandes ist es, einen Beitrag zu Architektur und Geschichtsverständnis zwischen Aufklärung und Klassizismus des 18. Jahrhunderts einerseits

Mehr Weniger
und Romantik und Idealismus des frühen 19. Jahrhunderts andererseits zu leisten. Er versteht sich als Anregung zu neuer Wahrnehmung dieser Ruinen-Bauten und im besten Fall zu weiteren Forschungen zum architektonischen und geschichtswissenschaftlichen Historismus des ausgehenden 18. Jahrhunderts.

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