Steiner, Rudolf. Zeichnungen - Karikaturen, Kostüme, Physiognomisches. Steiner Verlag, Dornach, 2026.

Rudolf Steiner

Zeichnungen

Karikaturen, Kostüme, Physiognomisches
  • Steiner Verlag, Dornach
  • 2026
  • Gebunden
  • 350 Seiten
  • ISBN 9783727436918
Herausgeber: Steiner Rudolf / Nana Badenberg

Was Rudolf Steiner mit spitzem Stift gezeichnet und entworfen hat Immer wieder hat Rudolf Steiner zum Bleistift oder zur Kreide gegriffen, um etwas zu skizzieren, zu illustrieren oder zu entwerfen. Die meisten dieser Zeichnungen sind in einem konkreten Arbeitskontext entstanden, im Wunsch, durch Sichtbarmachung zu erklären oder anzuregen. Es haben sich aber auch viele physiognomische Skizzen und Karikaturen Rudolf Steiners erhalten, die aus einer Laune heraus entstanden sein dürften, augenzwinkernd in der Unterhaltung und mit auf Typen­haftes zuspitzendem Humor. Der Band «Zeichnungen» versammelt diesen Teil von Steiners zeichneri­schem Schaffen, ergänzt um einige physiognomische Skizzen und Dar­stellungen aus Notizbüchern. Inte­gral wiedergegeben ist neben den Karikaturen der Komplex

Mehr Weniger
der Kos­tümskizzen und Bühnenentwürfe, die für die Aufführungen der Mys­teriendramen in München, für die «Faust»-­Inszenierungen und die Eurythmie entstanden sind. Ebenfalls aufgenommen sind einzelne andere bislang nicht in der Gesamtausgabe publizierte Zeichnungen wie eine im Lebensgang beschriebene Nachzeichnung aus Steiners Schulzeit. Das ausführli­che Werkverzeichnis (nach Emil Mötteli) im Anhang umfasst neben den im Band selbst abgedruckten Zeichnungen des künstlerischen Werks auch eine Konkordanz zu den im Band GA K 51 enthaltenen Kleinodienskizzen sowie ein Ver­zeichnis sämtlicher erhaltener Wandtafelzeichnungen Rudolf Steiners.

«Die Striche müssen ganz deutlich sichtbar sein, frei, charakteristisch. [...] befreien Sie das Zeichnerische von der Linie; denn die Linie im Künstlerischen ist nirgends schön. Eine Linie ist künstlerisch berechtigt [...] nur in der Karikatur; denn die Karikatur ist rein intellektuell. Nur in dieser Kunst ist der Intellekt und damit die Linie wirklich am Platz.» (GA K 12, S. 58)

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