Sehr zu empfehlen ist laut Rezensent Hans Riebsamen dieser autobiografisch gefärbte Erinnerungsband von Michel Bergmann. Melancholisch und pointenreich witzig beschreibe der Autor das jüdische Leben im Frankfurt der Nachkriegszeit. Dass Bergmann so hinreißend von "Weihnukka" mit Adorno und Hanns Eisler erzählen kann, liegt laut Rezensent zwar daran, dass vom Autor weder Chronologie noch dokumentarische Echtheit angestrebt werden, köstlich amüsiert hat sich der Rezensent aber allemal, zumal Bergmann seine Figuren liebevoll zeichnet und dem Leser letztlich ein durchaus stimmiges Bild der Trümmerzeit präsentiert, wie Riebsamen versichert.