Menschen mit eigenem Gesicht, eigenem Charakter und eigenen Geschichten ist Agnes Hüfner bei der Lektüre des Buches begegnet. Anders als in so vielen Romanen der jungen deutschsprachigen Literatur diene das Dasein der Figuren hier nicht allein dem Helden als Reflexionsebene seiner eigenen Eigenschaften. Gut so, meint die Rezensentin, gut auch, dass der Held des Buches immer so genau hinschaut. Und dass für den Autor einfach "alles eine Geschichte hat" - mitunter gar eine "schräge" -, ihm "die Welt lesbar ist" und er uns "leicht und elegant" seine Erkundungen (aus dem Reich der Gummibäume und Staubmäuse) mitzuteilen vermag, gefällt Hüfner dermaßen gut, dass sie glatt überhört, wie wenig elegant es tatsächlich klingt, wenn ein Blatt, und sei es von einem Gummibaum, aufs Linoleum "aufschlägt".