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- Mitteldeutscher Verlag
- 2026
- Gebunden
- 240 Seiten
- ISBN 9783689481377
Übersetzung: Susa Wolfrum / Jana Krötzsch
Aus dem Tschechischen von Susa Wolfrum und Jana Krötzsch. Ein literarischer Bericht von Václav Havel, Dramatiker, Dissident und eine der wichtigsten Persönlichkeiten des späten 20. Jahrhunderts, der seinen ersten ernsthaften Konflikt mit der totalitären Macht schildert. In diesem Text gibt er den Lesenden einen Bericht über die ersten Tage und Stunden der Charta 77, die Verfolgung, Verhaftungen, Verhöre und die heimtückischen, sogar "faustischen" Methoden der Geheimpolizei. Es ist aber auch ein Text über die Solidarität im Gefängnis und seinen unerschütterlichen Willen, seine Wahrheit, seine Weltanschauung zu verteidigen und zu bewahren. Havel verfasste im Herbst 1977 das Manuskript, das er vor dem Zugriff der Geheimpolizei verbarg, bis
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er schließlich das Versteck vergaß. Es tauchte erst im Nachlass seines 2008 verstorbenen engen Freundes, des Schriftstellers und Mitunterzeichners der Charta 77 Zdeněk Urbánek, auf. Der größtenteils fragmentarische Text wurde weitgehend rekonstruiert und 2021 in Tschechien publiziert. Er erscheint nun erstmals auf Deutsch.
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