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Scholl, Felix. Arbeitsmarktregulierung in der OECD. Eine quantitative Analyse des Einflusses von Parteiendifferenzen, Machtressourcen und Vetopunkten auf den Kündigungsschutz. GRIN Verlag, 2017.

Felix Scholl

Arbeitsmarktregulierung in der OECD. Eine quantitative Analyse des Einflusses von Parteiendifferenzen, Machtressourcen und Vetopunkten auf den Kündigungsschutz

  • GRIN Verlag
  • 2017
  • Taschenbuch
  • 32 Seiten
  • ISBN 9783668448339

Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Politik - Grundlagen und Allgemeines, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: International Vergleichende Politische Ökonomie, Sprache: Deutsch, Abstract: In entwickelten Demokratien existiert eine erhebliche Varianz im Ausmaß des gesetzgeberischen Schutzes vor individuellen und kollektiven Kündigungen. Im Zentrum dieser Arbeit steht die Frage, wie sich diese Varianz erklären lässt. Dafür werden drei prominente Ansätze der Policy-Forschung herangezogen und die formulierten Hypothesen anschließend an einem Panel-Datensatz mit 28 Ländern im Zeitraum 1985-2013 statistisch getestet. Als abhängige Variable dient ein Index der Rigidität des Kündigungsschutzes. Es wird argumentiert, dass Parteiendifferenzen, Machtressourcen und Institutionen eine zentrale Rolle für die Entstehung

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von Policies spielen. Große Machtressourcen der Arbeiterschaft in Form einer hohen Gewerkschaftsdichte und die Regierungsbeteiligung von linken Parteien sollten tendenziell rigidere Policies bezüglich des Schutzes vor Kündigung zur Folge haben. Der Einfluss von linksgerichteten Parteien sollte außerdem umso stärker ausfallen, je weniger institutionelle Vetopunkte es gibt und je stärker die Gewerkschaften sind. Die Ergebnisse der Regressionsanalyse zeigen, dass die Regierungszusammensetzung und die Stärke von Gewerkschaften den erwarteten signifikanten positiven Einfluss auf den Kündigungsschutz haben. Die erwarteten Interaktionen bestätigen sich dagegen nicht: Der Einfluss von Parteien ist unerklärlicherweise umso stärker, je mehr Vetopunkte es gibt und je schwächer die Gewerkschaften. Letzteres weist darauf hin, dass gewerkschaftliche und parteiförmige Organisation funktionale Äquivalente zur Durchsetzung der Interessen der Arbeiterschaft sind.

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