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Diener, Marleen. Frauenpornografie. Diskriminierun

Marleen Diener

Frauenpornografie. Diskriminierung oder Revolution der emanzipierten Frau?

  • GRIN Verlag
  • 2016
  • Taschenbuch
  • 32 Seiten
  • ISBN 9783668111912

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschlechterstudien / Gender Studies, Note: 5.5, Universität Basel, Sprache: Deutsch, Abstract: Ich werde in meiner Seminararbeit der Frage nachgehen, ob das Genre Frauenpornografie grundsätzlich eine Revolution für die emanzipierte, sexuell offene Frau von heute ist oder eher eine Diskriminierung darstellt. Dabei möchte ich herausfinden, wie Frauen das «alltägliche» Angebot an Pornografie bewerten und ob die Nachfrage nach «speziellen» Pornos für Frauen überhaupt vorhanden ist. Dazu werde ich verschiedene Studien über die Rezeption von Pornos von Frauen betrachten und möchte in einem weiteren Schritt herausfinden, wie Frauen sich einen für sie ansprechenden Porno vorstellen und ob dieser sich von Mainstreampornografie

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unterscheidet. Um herauszufinden, ob dieses neue Genre eine sexuelle Revolution darstellt, erläutere ich zuerst wie sich die Sexualität der Frau in den vergangen Jahren entwickelt hat, weil ich einen Zusammenhang zwischen der sexuellen Revolution der 60er Jahre und der heutigen Entwicklung der Frauen als Rezipientinnen und im Pornogeschäft vermute. Durch verschiedene Seminare weiss ich, dass sich die Sexualpädagogik im Laufe der vergangen Jahre in Bezug auf Pornografie stark entwickelt hat. Diese Entwicklung möchte ich erläutern, um sie in einen Zusammenhang mit Frauenpornografie zu bringen, da ich die Sexualpädagogik als Grundstein für den offenen gesellschaftlichen Diskurs über Pornografie, der zur Zeit stattfindet, betrachte. Diskriminierung und Feminismus hängt stark zusammen. Inwiefern kann das Subgenre Frauenpornografie diskriminierend wirken und was spielt Feminismus in Bezug auf Pornografie im Allgemeinen für eine Rolle? Dabei werde ich mich auf eine kurze Abhandlung über Feminismus und Pornografie beschränken müssen, da eine umfassende Bearbeitung dieses Themas den Umfang einer Seminararbeit übersteigen würde. In meiner Arbeit werde ich mich in erster Linie auf das weibliche Geschlecht konzentrieren, dass heisst den Blickwinkel von zum Beispiel männlichen Produzenten auf das Subgenre Frauenpornografie werde ich in dieser Arbeit leider nicht behandeln können.

in Kürze