- Springer-Verlag GmbH
- 2022
- Gebunden
- 443 Seiten
- ISBN 9783662652602
Wovon "sprechen" Brahms' Sinfonien, was ist ihr musikalischer Gehalt? War Johannes Brahms ein formtreuer Klassizist oder ein "verkappter Programmmusiker"? Kaum ein Komponist des 19. Jahrhunderts vereinte derart widersprüchliche Einschätzungen auf sich wie Johannes Brahms. Johannes Schild wagt einen neuen Blick ins Innere dieser Musik und rückt das "Rätsel Brahms" in eine ungewohnte Perspektive. Eine "sinfonische Tetralogie" nennt er die vier Sinfonien, denn die fruchtbare Rivalität zum zwanzig Jahre älteren Wagner findet darin deutlichen Ausdruck. Auch Brahms' Kompositionskunst zielt auf ein musikalisches Sprechen und Bedeuten, doch geht sie in der Art, wie sie ihre Botschaft formuliert, über Wagner hinaus. Herzstück der Untersuchung ist eine Ton-Konstellation, die in artistischer Weise die Musik der Sinfonien durchwirkt. Das Buch macht die Kunst der Anspielungen und geheimen Botschaften plastisch und kommt neben Bach und Wagner schließlich zu einem weiteren Fixstern: Mozart.
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