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Bartz, Christin. Literarische Selbstreflexion in Ludwig Tiecks "Der Runenberg" - Die Reise Christians als Allegorie für den Prozess des literarischen Schaffens. GRIN Publishing, 2014.

Christin Bartz

Literarische Selbstreflexion in Ludwig Tiecks "Der Runenberg"

Die Reise Christians als Allegorie für den Prozess des literarischen Schaffens
  • GRIN Publishing
  • 2014
  • Taschenbuch
  • 20 Seiten
  • ISBN 9783656702566

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,7, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Veranstaltung: Ästhetik und Poetik der Frühromantik, Sprache: Deutsch, Abstract: Ludwig Tiecks Kunstmärchen "Der Runenberg" lässt viel Raum für mögliche Interpretationen. Meine These zu Tiecks Text ist, dass die Reise des Protagonisten Christian auch als Allegorie für den Prozess literarischen Schaffens gelesen werden kann. Anlass für diese Theorie waren die selbstreflexiven Momente, die in dem Text sehr oft zu finden sind und die ambivalente Aufteilung der Landschaft, die das Gegeneinander von Imagination und Realität illustriert. Es wäre zudem nicht ungewöhnlich, sondern eher typisch für diesen frühromantischen Text, wenn er davon handeln würde, wie

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Texte entstehen. Schließlich ist die romantische Literatur eine autonome, die "das vorgegebene Sprachsystem in poetische Schrift verwandelt und diesen Vorgang literarischer Metamorphose immer auch in seinen formalen Bedingungen reflektiert und mitthematisiert." So wäre es nicht abwegig, Christians Reise als eine Reise zu interpretieren, deren Ziel die Herstellung eines poetischen Textes ist. Um meine These zu prüfen, untersuche ich zunächst die Landschaft, in der sich der Protagonist bewegt, um dann seine verschiedenen Stationen näher zu betrachten. Dabei ist nicht nur seine geographische Position wichtig, sondern auch seine Einstellung zur Umgebung und zu seinen Mitmenschen.

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