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Hutter, Karl. Die Äußere Mongolei im Umbruch - A

Karl Hutter

Die Äußere Mongolei im Umbruch

Autonomie, Revolution, Volksrepublik (1912-1924)
  • GRIN Verlag
  • 2011
  • Taschenbuch
  • 84 Seiten
  • ISBN 9783656006282

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Mongolistik, Note: 1,7, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Institut für Orient- und Asienwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit behandelt den Übergang der Äußeren Mongolei von einem integralen Bestandteil des zerfallenden Qing-Reiches über ihre Autonomie unter der Suzeränität der Chinesischen Republik bis hin zu einer "souveränen" Volksrepublik unter sowjetischer Kontrolle. Mit diesem Übergang ging zugleich auch ein Wandel der mongolischen Gesellschaft einher: Die seit Jahrhunderten etablierte feudale Gesellschaftsordnung mit den Fürsten und der lamaistischen Kirche an der Spitze, und den Untertanen, den zu Abgaben und Frondiensten verpflichteten arad, bekam zu Beginn des 20. Jahrhunderts erste Risse. Es

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wurden Stimmen laut, die die gesellschaftlichen Zustände, ja mehr noch, die feudale Gesellschaftsstruktur selbst anprangerten, in ihr ein Hindernis für die Entwicklung und den Zusammenhalt des mongolischen Volkes sahen. Anders als in vielen anderen Staaten der Welt vollzog sich der Übergang zur "Moderne" in der Äußeren Mongolei nicht allmählich, sondern kam als radikaler Umbruch von einer mittelalterlichen Theokratie direkt zur "Diktatur des Volkes", ohne zwischenzeitliche demokratische Erfahrungen. Aus dem Inhaltsverzeichnis: 1. Einleitung 2. Die Situation der Äußeren Mongolei vor der Erklärung der Autonomie 2.1 Die Eingliederung der Äußeren Mongolei in das Reich der Qing-Dynastie 2.1.1 Das Band von Kirche und Staat - Siegeszug des Lamaismus 2.1.2 Die Fürstenversammlung von Dolonnor - Formelle Teilung der mongolischen Gebiete 2.2 Die Äußere Mongolei als integraler Bestandteil des Qing-Reiches 2.2.1 Im Dienste des Kaisers - Die mongolischen Fürsten 2.2.2 Die Verwaltung 2.2.3 Die arad - Das Volk 2.2.4 Kirche und Klerus 2.2.5 Wirtschaftlicher und sozialer Verfall 2.3 Am Vorabend der Autonomie 3. Die Mongolische Autonomie 3.1 Tauziehen um die Mongolei 3.2 In der Hand des Zaren 3.3 Der Dreiervertrag von Kiakhta 3.4 Ein Tropfen auf dem heißen Stein - Erste Innovationen und Reformen 3.5 Verlust der Autonomie 4 Die Mongolische Volksrevolution 4.1 Die Revolution keimt 4.2 Unter dem Terror des "Weißen Barons" 4.3 Sowjetrussland greift ein 4.4 Die Revolution hält Einzug 4.5 Sozialismus auf tönernen Beinen - Die ersten Jahre der Revolution, die ersten Schritte des neuen Régimes 4.6 Die Partei übernimmt die Zügel - Die Mongolische Volksrepublik 5. Diktatur des "Volkes" - Ausblick

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