Für statistische Zwecke und um bestmögliche Funktionalität zu bieten, speichert diese Website Cookies auf Ihrem Gerät. Das Speichern von Cookies kann in den Browser-Einstellungen deaktiviert werden. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Cookie akzeptieren
Martin, Simon. Starre und alternierende Fundamenta

Simon Martin

Starre und alternierende Fundamentalkurse im Rahmen preisinduzierter Preisanpassung

  • GRIN Verlag
  • 2010
  • Taschenbuch
  • 68 Seiten
  • ISBN 9783640656226

Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 2,7, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Sprache: Deutsch, Abstract: "Dieses Kursniveau ist fundamental gerechtfertigt" -unzählige Autoren. Psychologische Effekte wie der Herdentrieb, Vertrauen in Märke und der Glaube an "überzeugende Stories" (SHILLER 2005: 150ff.) tragen dann ihr übriges dazu bei, dass die hohen (steigenden) Preise das Vertrauen und den Glauben an den realwirtschaftlichen Aufschwung noch bestärken und damit die Leute auch mehr reale Investitionen tätigen (AKERLOF 2009: 135) und damit de facto für mehr reale Unternehmensgewinne sorgen. Dies betrifft dann die Realwirtschaft mit dem gesamten Bruttoinlandsprodukt, da das Einkommen, die Konsum- bzw. Investitionsfreude und das Marktvertrauen der Leute beeinflusst werden (SHILLER 2005: 70). Dieses,

Mehr Weniger
Price-to-Price-Feedback genannte Phänomen, trägt dazu bei, dass Preisveränderungen in beide Richtung weiter und weiter fortbestehen (AKERLOF 2009: 134f.). Den Finanzmärkten kommt damit eine wichtige Rolle als Spiegel der allgemeinen Wirtschaftserwartung zu (PIEL 2003: 23f.). Die aufkommenden Fragen, nämlich was passiert mit der Marktdynamik, wenn sich die Fundamen-talkurse anpassen und wie wirkt sich die preisinduzierte Nachfrage aus, sollen in dieser Arbeit untersucht werden. Zur Analyse der aufgeworfenen Fragen nach den alternierenden Fundamentalkursen und der preisinduzierten Nachfrage soll ein simulierter Finanzmarkt entwickelt werden. Es werden die beiden Themenkomplexe im Vorlauf zu den Modellgleichungen der Simulation näher erläutert. Dazu soll die Problematik bei der Bestimmung des Fundamentalkurses näher betrachtet und das Price-to-Price Feedback vorgestellt werden. Danach werden die Modellgleichungen aufgestellt und erläutert, die dann in dem simulierten Finanzmarktmodell zum Einsatz kommen. Nach der Definition der Startwerte wird zunächst das Basismodell G definiert, welches die Komponenten der angepassten, opportunistischen Fundamentalnachfrage und der chartistischen Preisinduzierung enthält. Zur Analyse und Untersuchung der Wirkungsweise der neuen, hinzugefügten Komponenten wird das Basismodell G mit unterschiedlichen Varianten mit divergierenden Parametersettings verglichen. Dazu wird das Basismodell zunächst mit dem Standardfinanzmarktmodell verglichen, welches ohne alternierende Fundamentalnachfrage und preisinduzierter Nachfrage programmiert wurde. Danach wird die Auswirkung angepasster Fundamentalkurse untersucht und abschließend die Preisinduzierung bei der chartistischen Nachfrage betrachtet.

in Kürze