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Juric, Christian. Die ökonomischen Wirkungen des

Christian Juric

Die ökonomischen Wirkungen des Kündigungsschutzes

  • GRIN Verlag
  • 2010
  • Taschenbuch
  • 44 Seiten
  • ISBN 9783640656196

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Führung und Personal - Sonstiges, Note: 2,0, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit ist in vier Kapitel gegliedert. Im ersten Kapitel werden kurz bekannte Argumente Pro und Contra Kündigungsschutz vorgestellt, in Form der Standpunkte von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden. Kapitel 2 zeigt mit einer wirtschaftsliberalen Sichtweise auf das Thema, theoretisch und empirisch, welche Nachteile sich aus (strengem) Kündigungsschutz ergeben. Der Verfaser bedient sich im theoretischen Teil von Kapitel 2 hierzu u.a. der Spieltheorie, dem ökonomischen Konzept Marktversagen sowie Insider-Outsider- Theorie. Im empirischen Teil von Kapitel 2 werden zahlreiche Statistiken präsentiert (Querschnittsbetrachtungen / Ländervergleiche), die zahlreiche negative Auswirkungen von strengem

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Kündigungsschutz erkennen lassen. Auswirkungen von strengem Kündigungsschutz sind hiernach u.a. hohe Langzeitarbeitslosigkeit, Jugendarbeitslosigkeit, die Benachteiligung von Frauen und Schwerbehinderten sowie scheinbar ein allgemeiner Rückgang der Beschäftigung. Kapitel 3 ist ebenfalls in einen theoretischen und einen empirischen Teil gegliedert und relativiert die Erkenntnisse aus Kapitel 2. Im theoretischen Teil von Kapitel 3 wird insbesondere das Konzept der externen Effekte sowie andere Formen des Marktversagens als Rechtfertigung von Kündigungsschutz herangezogen und Internalisierungsmöglichkeiten vorgeschlagen. Desweiteren werden Konzepte aus dem Bereich der Psychologie vorgestellt, die in Verbindung mit politökonomischen Zusammenhängen erklären, warum Kündigungsschutz überhaupt existiert und warum er sich nur schwer langfristig aus der Gesetzgebung beseitigen lässt. Im empirischen Teil des dritten Kapitels gibt es wiederum Statistiken mit Ländervergleichen, allerdings mit Längsschnittbetrachtung. Da Länder mit langfristig unverändert hohem Kündigungsschutz in früheren Jahrzehnten niedrigere Arbeitslosigkeit aufwiesen als liberale Staaten, wird "strenger Kündigungsschutz" als monokausaler Erklärungsansatz für Arbeitslosigkeit verworfen, stattdessen werden andere mögliche Ursachen für die steigende Arbeitslosigkeit in den Industriestaaten kurz erläutert (z. B. Skill Biased Technical Change, Globalisierung usw). In Kapitel 4 wird zusammengefasst, dass Kündigungsschutz verschiedene negative Auswirkungen hat, gleichzeitig aber wirtschaftstheoretisch zu rechtfertigen ist und aus politökonomischen Gründen nicht beseitigt werden kann. Es werden dann Reformvorschläge angeboten, die einen Effizienzgewinn gegenüber der aktuellen Gesetzgebung beinhalten.

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