Für statistische Zwecke und um bestmögliche Funktionalität zu bieten, speichert diese Website Cookies auf Ihrem Gerät. Das Speichern von Cookies kann in den Browser-Einstellungen deaktiviert werden. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Cookie akzeptieren
Faust, Siegmar. Der Mensch und die Sünde. GRIN Verlag, 2007.

Siegmar Faust

Der Mensch und die Sünde

  • GRIN Verlag
  • 2007
  • Taschenbuch
  • 20 Seiten
  • ISBN 9783638781480

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: sehr gut, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik), Veranstaltung: Proseminar: Einführung in die Theologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Unser Kreuz ist es wohl, dass wir nicht in der Lage sind, aus der Geschichte zu lernen, da der Satan schlau genug ist, uns immer wieder neue Totallösungen unserer Heilserwartungen unter dem Anspruch der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und unter Ausnutzung des jeweils modernen Zeitgeistes anzubieten. Und sollten dennoch Zweifel aufkommen, weil wir die biblische Gebrauchsanleitung des Lebens nicht richtig verstehen und wir uns vertrauensvoll wegen unberechenbarer Nebenwirkungen an seelsorgende Ärzte oder Apotheker wenden, werden

Mehr Weniger
wir zumeist enttäuscht. Entweder versuchen sie, uns ihre Über-Zeugungen überzustülpen, was einer Vergewaltigung nahe kommt, oder sie verwirren uns mit zu simpler Frömmigkeit, die sie unter verschiedenen Masken zumeist nur vorspielen. Wer uns zu überzeugen sucht, dem sollte mit Heidegger geantwortet werden: "...jede Philosophie, als Sache des Menschen, misslingt", denn "Gott braucht keine Philosophie". Und Theologie? Im Sinne des Theologen Rudolf Bultmanns erlangt das "Reden von Gott" (die "Lehre von Gott") nur eine Bedeutung, wenn das fragende Subjekt mit einbezogen ist, wenn ich gleichfalls aus meiner existenziellen Lage und meinem persönlichen Verhältnis heraus zu dem, was auf verschiedenste Weise als Gott zerredet, verschwendet oder verschwiegen werden kann, ausgehen darf. Glaube, Hoffnung und Liebe samt eingeschlossener Sünde sind empirisch-rational schlecht beizukommen, aber gut beizuwohnen, wenn in uns wenigstens ein Schlupfwinkel davon ausgefüllt bleibt.

in Kürze