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Jacques LeGoff / Rolf M Schneider / Jochen Grube. Das Lachen im Mittelalter. Klett-Cotta, 2008.

Jacques Le Goff

Das Lachen im Mittelalter

  • Klett-Cotta Verlag
  • 2003
  • Kartoniert
  • 128 Seiten
  • ISBN 9783608942743
Herausgeber: Jochen Grube
Aus dem Französischen von Jochen Grube. Zutiefst verabscheut in Umberto Ecos "Der Name der Rose" der überstrenge Mönch Jorge de Burgos das unterhaltsame Gelächter der Menschen; nichts fürchtet er so sehr wie die Verbreitung einer verloren geglaubten Schrift des Aristoteles über das "Lachen". Eindringlich zeigt Le Goff, welche Bedeutung der mittelalterlichen Mensch dem Lachen zumaß: "Hat Jesus gelacht? Kann Gott überhaupt lachen? Verspottet der lachende Mensch denn nicht die göttliche Weltordnung?", so fragten sich besorgt Mönche und Gelehrte. Und doch: "Wenn Jesus auch Mensch war, dann war er auch ein Wesen, das lachen konnte." Anschaulich schildert Le Goff die vielfältigen Anlässe, sozialen Formen und Funktionen des Lachens in der mittelalterlichen Gesellschaft und setzt es in die größeren geschichtlichen Zusammenhänge.

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