Rezensent Thomas E. Schmidt kann nur hoffen, dass der Autor eine Parodie im Sinn hatte bei seiner Venedig-Geschichte um einen todessüchtigen alten Mann, der am Lido wider Willen zum Zeuge eines Mordes wird und zu neuem Leben erwacht. Das literarische "Geisterhaus" Venedig zu betreten, verdient laut Schmidt zwar schon allerhand Achtung, doch was Gerhard Roth daraus macht, kann den Rezensenten nicht überzeugen. Vollkommen unglaubwürdig findet er die Figuren und die Handlung strengt ihn einfach nur an, Lidosand hin oder her.