Rezensentin Irene Binal liest Andrea Grills Gesellschaftsroman mit Mühen und Freude. Wie die Autorin die Probleme einer modernen Frau - die ein Ikeabett aufbauen kann (!) und hochschwanger Mozartopern singt - zwischen Unabhängigkeit und Liebesverlangen auslotet, mal lakonisch, mal fein gedrechselt, immer ausdrucksstark, so Binal, scheint der Rezensentin bemerkenswert, wenngleich anfangs etwas schwerfällig zu lesen. Das Buch kommt in Fahrt, versichert Binal, nicht unbedingt auf Handlungsebene, aber durch genaue Beobachtungen und Schilderungen.