Im Gegensatz zu den meisten anderen Kinder- und Jugendbuch-Autoren, die sich dieses Jahr mit dem Thema Flucht beschäftigen, schreibt Mehrnousch Zaeri-Esfahani in ihrem autobiografischen Roman "33 Bogen und ein Teehaus" auf Deutsch, ihrer zweiten Fremdsprache und das in einem sowohl einfachen wie auch poetischen Ton, findet Rezensentin Elisabeth Menzel. Bewegend und geradlinig, so Menzel, erzählt die Autorin von ihrer Heimat Isfahan, einer Stadt im Iran, und von ihrer Flucht in die Türkei nach dem Machtantritt Ajatollah Chomeinis, schildert die folgende Weiterreise nach Westberlin und beschreibt schließlich den langwierigen Prozess der Integration in Deutschland. Bereichert sei das Buch durch Illustrationen von Mehrdad Zaeri-Esfahani, dem Bruder der Autorin.