Rezensentin Katrin Bettina Müller schätzt Lea Streisand als Lesebühnenrezitatorin ihrer humorvollen Kurzprosa. Dass Streisand noch mehr kann, beweist der Kritikerin dieser Roman, der mit hinreißender Beobachtungsgabe, präziser Alltagsanalyse und Witz von der krebskranken Lea erzählt, die während ihres Krankenhausaufenthaltes nicht nur die Verhaltensweisen von Ärzten, Pflegern, Familie und Freunden genau studiert, sondern auch die Geschichte ihrer emanzipierten und originellen Großmutter rekonstruiert. Großartig, wie die Autorin zwischen den Generationen, historischer Recherche und fantasievollen Einfällen mäandert, lobt die Rezensentin, die diesen Roman mit viel Vergnügen gelesen hat.