Rezensent Cornelius Wüllenkemper möchte diesen von Donata Rigg und Claudia Klischat gemeinsam verfassten Roman eher nicht empfehlen. Zu wenig literarische Gestaltung lassen die Autorinnen ihrer Geschichte um den Untergang eines Fischereiunternehmens in der bayerischen Provinz angedeihen, zu wüst ist der Stilmix aus Abstiegsgeschichte, Zeitlaufanalyse, bei der es auch um den Rechtsruck geht, Briefen, Businessplänen und Coaching-Protokollen, findet Wüllenkemper. Dem "Schmöker im Plauderton" kommt die Didaktik in die Quere, meint er, und zu viele Nebenfiguren und Erzählstränge. Am Ende weiß er vor lauter Material nicht, was die politische Botschaft des Buches eigentlich aussagt.