- VS Verlag für Sozialwissenschaften
- 2005
- Taschenbuch
- 288 Seiten
- ISBN 9783531146607
Die katholische Kirche hat sich seit 1989 - nach einigen Jahren des kritischen Übergangs - gekonnt an das veränderte politische System in Polen angepasst. Sie agiert mit den Methoden einer Interessengruppe, wird aber nicht als solche wahrgenommen. Ausgehend von Ansätzen der Verbändeforschung rekonstruiert Dominik Hierlemann das feingliedrige Kontaktnetz zwischen der Kirche und den wichtigsten politischen Akteuren wie Parteien, Legislative und Exekutive in Polen. Er zeigt, wie die Amtskirche politischen Einfluss ausübt und analysiert die Binnenstrukturen einer der mächtigsten Organisationen sowie deren Einflussressourcen.
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