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Quinn Slobodian / Stephan Gebauer. Globalisten - Das Ende der Imperien und die Geburt des Neoliberalismus. Suhrkamp, 2019.

Quinn Slobodian

Globalisten

Das Ende der Imperien und die Geburt des Neoliberalismus
  • Suhrkamp Verlag
  • 2019
  • Gebunden
  • 522 Seiten
  • ISBN 9783518429037
Übersetzung: Gebauer, Stephan
Aus dem Englischen von Stephan Gebauer. Nachdem Handelspolitik lange eine Sache spezialisierte Juristen war, ist sie heute ein Feld heftiger politischer Auseinandersetzungen: Beim Brexit steht der freie Warenverkehr auf dem Spiel, Donald Trump droht deutschen Autobauern mit Schutzzöllen. In seinem Buch wirft Quinn Slobodian einen neuen Blick auf die Geschichte von Freihandel und neoliberaler Globalisierung. Im Mittelpunkt steht dabei eine Gruppe von Ökonomen um Friedrich von Hayek und Wilhelm Röpke. Getrieben von der Angst, nationale Massendemokratien könnten durch Zölle oder Kapitalverkehrskontrollen das reibungslose Funktionieren der Weltwirtschaft stören, bestand ihre Vision darin, den Markt auf der globalen Ebene zu verrechtlichen und so zu schützen. Slobodian begleitet seine
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Protagonisten durch das 20. Jahrhundert. Er zeigt, wie sie auf neue Herausforderungen - die Entkolonialisierung etwa oder die europäische Integration - reagierten und aus einer Außenseiterposition heraus die Deutungshoheit eroberten.

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