Ziemlich beeindruckt fasst Rezensentin Katharina Döbler ihre Leseeindrücke von diesem letzten Roman der "großen alten Dame der katalanischen Literatur" zusammen, der ihren Informationen zufolge 1962 im Original erschien, noch einmal vom Spanischen Bürgerkrieg erzählt und wie man darin überleben konnte. Daneben handele es sich aber auch um einen Entwicklungsroman, eine Geschichte vom Erwachsenwerden, schreibt Döbler, in deren Zentrum ein halbwüchsiger Junge stehe, der immer auf der Flucht vor irgendjemandem sei. Noch einmal habe Merce Rodoreda in diesem letzten, großen Roman nach zwanzig Jahren Schweigen alle Ebenen ihres Schreibens, in denen sich aus Sicht der Rezensentin symbolistische wie realistische Elemente vereinen, zu einem großartigen Ganzen gefügt, und für ihren Blick auf das Leben, das "Wesen des Menschen" "zauberhafte klare Worte", für das "Trauma des Bürgerkriegs" sogar hoch symbolische Bilder gefunden.