Eine unterhaltsame Mischung aus "Appell, Argumentation und Anleitung" findet Rezensent Ralph Gerstenberg im Buch von Rutger Bregman vor. Dieser möchte vor allem eines: seine Leser dazu anregen, sich für eine bessere Welt zu engagieren. Persönliches Glück sollte nicht die einzige Priorität im Leben sein, so Gerstenberg, vielmehr brauche es "ambitionierte Idealisten", die sich einsetzen, für die Umwelt und die Zivilgesellschaft. Einige Vorbilder aus der Geschichte führe Gerstenberg an, darunter den ukrainischen Virologen Wiktor Schdanow, dem die Ausrottung der Pocken gelang oder den Gründer der Abolitionisten-Bewegung Thomas Clarkson. Ein bisschen didaktisch kommt das Ganze schon manchmal daher, findet Gerstenberg, stimmt Bregman aber gleichzeitig zu und hofft, dass sein Anliegen viele Leser anspornen wird, die Gesellschaft besser zu machen.