Von dem Trost, den das Schöne verspricht, hat Rezensentin Shirin Sojitrawalla schon im vorherigen Buch von Gabriele von Arnim gelesen und das hat ihr deutlich besser gefallen. Inhaltlich findet sie, was die Autorin zum Verhältnis vom Genuss der Schönheit zum Übel der Welt schreibt, durchaus berechtigt, die Formulierungen nehmen ihr aber einen zu "tantenhaft betulichen Ton" an, wie sie mit diversen Zitaten untermalt. Schade, dass von Arnim nicht bei den nüchternen Schilderungen etwa ihrer Kindheit geblieben ist, meint die Kritikerin.