Als "ein schönes Buch über alles, was es gibt", preist Rezensentin Maria Riederer "Alle meine Freunde". Die ukrainische Autorin und Anwältin Larysa Denysenko erzählt darin von einer ganzen Klasse Schulkinder, die in unterschiedlichen Familienverhältnissen aufwachsen: Kinder, die zwei lesbische Mütter haben, deren Väter im Krieg gefallen sind, deren Eltern sich haben scheiden lassen, etc. Das hat unter traditionell veranlagten Ukrainern für Unmut gesorgt, weiß Riederer, die aber betont, dass sich das Buch nicht in im Aktivistischen erschöpfe. Es sei einfach sehr lesenwert.