Rezensent Johan Schloemann stellt zwei Bücher vor, die sich je auf ihre Weise gegen die Globalisierung der Sprache wenden. Wolfgang Schneiders Verdienste um ein klares Deutsch weiß der Rezensent durchaus zu würdigen. Er schließt sich Schneiders Kampf gegen unnötige Anglizismen in der deutschen Sprache auch gerne an, findet aber, dass Schneider bei seinen Vorschlägen, wie man englische Begriffe durch deutsche ersetzen könne, mitunter sein "Sprachgefühl" im Stich lässt. Für Einfälle wie "Prellkissen" statt "Airbag" oder "Klapprechner" statt "Laptop" kann sich der Rezensent nicht erwärmen.