Philipp Schwenke hat die tragischen und lächerlichen Seiten des Phänomens Karl May in seinem Romandebüt gut eingefangen, hält Rezensent Frank Schäfer fest. Laut ihm erzählt der Roman von der Orientreise des alternden May und konfrontiert seinen Helden dabei immer wieder mit Situationen, mit denen Old Shatterhand aka Kara Ben Nemsi vielleicht noch zurechtgekommen wäre, die einen "Schreibtischhengst" aber heillos überfordern. Noch besser hätte dem Rezensenten die einfallsreiche Geschichte im Stil der May-Romane gefallen, wenn Schwenke auf den gelegentlichen Bruch mittels Ironiekeule verzichtet hätte. Dennoch beschreibt Schäfer den Roman als psychologisch einfühlsamen Pageturner.