Kâlidâsa. Wolkenbote
- Harrassowitz Verlag
- 2024
- Gebunden
- 206 Seiten
- ISBN 9783447122948
Der „Wolkenbote“, Meghadūta, Höhepunkt der klassischen Sanskritpoesie, kann als eines der schönsten Gedichte der Weltliteratur betrachtet werden. Kālidāsa, der indische Dichterfürst, hat sein Meisterwerk um das Jahr 410 n.Chr. verfasst. Es schildert in 121 Versen, wie ein in Verbannung lebender, vor Trennungsschmerz halb wahnsinniger, aber gutartiger Dämon einem zum Himālaya ziehenden Monsunwolkenturm eine Botschaft für seine geliebte Frau mit auf den Weg gibt. Der „Wolkenbote“ wurde nahezu endlos memoriert, ediert, kommentiert und übersetzt. Konrad Meisigs Übertragung ins Deutsche verfolgt nun gleich mehrere neue Ansätze. Sie wendet sich nicht nur an Indologen, sondern auch an ein breiteres, weltliterarisch interessiertes Lesepublikum. Erstmals bleibt hier das Sanskritmetrum des Originals
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